An der Musikschule der Stadt Aalen kommen Menschen zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sich der Risiken bewusst und stehen alle für ein respektvolles und achtsames Miteinander, in dem sich alle – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – wohlfühlen.
Das Kinderschutzkonzept ist in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Musikschule entwickelt worden. Sie kontrollieren es und entwickeln es kontinuierlich weiter. Das Schutzkonzept wird jährlich mit der Schulleitung und den Lehrkräften auf Aktualität überprüft. Ziel ist eine kontinuierliche Auseinandersetzung und Sensibilisierung mit dem Thema Missbrauch und Gewalt.
Die Lehrkräfte und Mitarbeitenden werden dazu angehalten, den Verhaltenskodex einzuhalten und zu leben. Dies bekräftigen sie durch ihre Unterschrift. Neue Lehrkräfte werden entsprechend eingewiesen.
Für ein gutes Miteinander müssen sich alle an Regeln halten.
Bei Problemen kannst Du Dich an deine Lehrkraft, an die Vertrauenspersonen oder an die Schulleitung wenden.
Wenn Dich etwas stört, Du möchtest aber Deinen Namen nicht nennen, dann schreibe uns einen Brief und stecke ihn in den Briefkasten.
Wir nehmen Deine Sorgen ernst.
Sprich mit Deiner Lehrerin, Deinem Lehrer oder mit der Schulleitung. Wir hören Dir zu und versuchen, gemeinsam mit Dir eine Lösung zu finden. Du kannst auch einen Zettel schreiben und ihn in den Briefkasten werfen – auch ohne Namen.
Wichtig ist: Bei uns soll sich Jede und Jeder wohl und sicher fühlen!
Du hast das Recht, Deine Meinung, Deine Vorschläge und Deine Einwände einzubringen. Ebenso hast Du die Pflicht, andere Meinungen und Vorschläge zu berücksichtigen.
Du hast das Recht, respektvoll und fair behandelt zu werden. Das schließt Blicke, Worte und Taten mit ein. Gleichzeitig hast Du die Pflicht, andere respektvoll und fair zu behandeln.
Du bestimmst selbst Deine Nähe zu anderen Menschen. Ebenso vermeidest Du andere gegen ihren Willen zu berühren.
Wenn etwas für Dich nicht in Ordnung ist, sagst Du NEIN! Du hast ebenso die Pflicht, das NEIN anderer zu respektieren.
Wenn Du Dich nicht wohl fühlst, jemand Dich oder Deine Grenzen verletzt, holst Du Dir Hilfe. Hol auch Hilfe für andere. Hilfe holen ist mutig.
Wir, die Lehrkräfte sowie Mitarbeitende der Musikschule der Stadt Aalen, sind uns unserer Aufgabe und Verantwortung gegenüber unseren Schülerinnen und Schülern bewusst und achten auf die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sowie aufeinander.
Die an der Musikschule angebotenen Unterrichtsformen erfordern ein gegenseitiges, vertrauensvolles Verhältnis zu den Kindern und Jugendlichen, zu den Eltern sowie den Kolleginnen und Kollegen.
Sollte es einen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung innerhalb oder außerhalb unserer Schule geben, informieren wir die Schulleitung, beraten uns mit Kolleginnen und Kollegen und/oder wenden uns an die Beratungsstelle des Jugendamtes.
Der Handlungsleitfaden hängt im Lehrerzimmer aus.
Beschwerden nehmen wir ernst!
In unserer Musikschule gehen wir respektvoll und lösungsorientiert mit Beschwerden von Kindern, Jugendlichen und Eltern um. Rückmeldungen sind jederzeit möglich – bei der Lehrkraft oder der Schulleitung.
Schulleitung: christoph.wegel@aalen.de
Auch anonyme Hinweise (per Briefkasten) sind willkommen.
Unser Ziel: Ein sicheres, wertschätzendes Miteinander und eine stetige Verbesserung unserer Arbeit.
Die Lehrkräfte sind dazu angehalten, sich im Verdachtsfall auf Kindeswohlgefährdung an einen Notfallplan zu halten.
Dieser unterscheidet zwischen Verdacht auf Kindeswohl, Begründeter Verdacht auf Kindeswohl und Akute Kindeswohlgefährdung.
In allen Fällen sind alle Mitarbeitenden der Musikschule dazu angehalten, den Vorfall oder Verdacht zu dokumentieren.
Bei akuter Kindeswohlgefährdung, die ein sofortiges Eingreifen notwendig macht, werden die Musikschulleitung, das Jugendamt, ggf. die Polizei sowie die Erziehungsberechtigen informiert. Die Reihenfolge kann ja nach Situation angepasst werden.
Bei begründetem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung wird die Musikschulleitung informiert, die Fachberatung des Jugendamts und die Eltern einbezogen, sofern der Schutz des Kindes gewährleistet ist.
Bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung finden intern Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, der Schulleitung und den Kinderschutzbeauftragten statt. Ggf. wird die Fachberatung des Jugendamts in Anspruch genommen.
Die Gefahrenanalyse dient der systematischen Erkennung, Bewertung und Minimierung möglicher Gefährdungen für Kinder und Jugendliche im Kontext der Musikschule. Die Risikobewertung ist ein permanenter und aktiver Prozess, der jährlich vom Kollegium der Stadt Aalen überarbeitet wird.
Die Gefahrenanalyse beinhaltet eine räumliche und persönliche Betrachtung der Funktion und der Rolle einer Musikschullehrkraft. Das Kollegium ist maßgeblich an der Betrachtung und Entwicklung der Gefahrenanalyse beteiligt.
Es finden Gespräche und Workshops zur Gefahrenanalyse und zu speziellen Themen statt.
Ziel der Gefahrenanalyse ist die Sensibilisierung des Lehrerschaft, die Erkennung von Gefahrenquellen und Entscheidung über Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzkonzeptes.
Alle Lehrenden im Hause der Musikschule müssen vor Beginn ihrer Tätigkeit ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen und werden mit dem hier vorliegenden Schutzkonzept vertraut gemacht. Das Führungszeugnis wird regelmäßig alle fünf Jahre nachgefordert bzw. erneuert. Zudem informiert die Schulleitung bereits im Bewerbungsgespräch alle in Frage kommenden Lehrenden über das vorliegende Schutzkonzept. Um die Mitarbeitenden im Hause der Musikschule zu qualifizieren, findet einmal pro Jahr im Rahmen einer Gesamtlehrerkonferenz eine Schulung statt, deren Beteiligung verpflichtend ist.
Weitere Maßnahmen, die sich in der Risikoanalyse ergeben haben, sind und werden in Zukunft umgesetzt.
Bei Sorgen und Problemen kann man sich u.a. an folgende Mitarbeiter*innen der Musikschule wenden.