Der zweite „Treffpunkt KUBAA“ am 28. April im Aalener Kulturbahnhof war mit rund 100 Gästen ein voller Erfolg.
Die Veranstaltungsreihe, die 2025 gemeinsam vom Stadtseniorenrat und den KUBAA-Institutionen ins Leben gerufen wurde, möchte den Kulturort weiter bekannt und erlebbar machen.
Der Nachmittag begann in geselliger Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen, serviert vom Team des KUBAA-
Kiosks der Samariterstiftung und umrahmt von Orgelklängen im Veranstaltungssaal.
Der anschließende Vortrag von Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle zur Entstehung und Architektur des Kulturbahnhofs hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich historische Substanz und moderne Nutzung zu einem stimmigen Gesamtkonzept verbinden. „Es ist beeindruckend, wie der KUBAA seine 162-jährige Geschichte in einer modernen Version weiterschreibt“, so Steidle. Besonders hervorzuheben war sein positiver Blickwinkel: Trotz aller Herausforderungen den Fokus auf die Chancen zu richten, die in schwierigen Situationen liegen – eine Haltung, die den gesamten Planungsweg geprägt hat. „Dass das ehemalige Eisenbahnausbesserungswerk, das auch über zwei Generationen von der Firma Baustahl genutzt wurde, heute als lebendiger Ort der Begegnung und Kultur erblüht, ist das stolze Ergebnis einer weitsichtigen Entscheidung – und ein inspirierender Impuls, Möglichkeiten statt Probleme zu sehen“, betont Steidle.
Im Anschluss an den Vortrag erhielten die Besucherinnen und Besucher in Kleingruppen spannende Einblicke hinter die Kulissen: Sie konnten Proben der aktuellen Produktion „Rilke im Park“ des Theaters der Stadt Aalen an verschiedenen Orten erleben, einen Film zur Entstehung des KUBAA im Kino am Kocher sehen sowie die Musikschule Aalen und ihre Räumlichkeiten kennenlernen. Besonderes Interesse galt auch den Kunstwerken im Kulturbahnhof, die erstmals im Rahmen eines Rundgangs ausführlich erläutert wurden.
PNr. 287/2026