Eine Wodkaflasche auf dem Küchentisch. Eine Familie, die zerbricht. So beginnt der Roman von Christoph Peters, der 2025 für seinen Roman „Innerstädtischer Tod“ mit dem Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Literaturreihe KonTexte wird Christoph Peters am Donnerstag, 18. Juni seinen neuen Roman „Entzug“ vorstellen.
Christoph Peters schreibt über einen Autor, der trinkt, um schreiben, denken, fühlen zu können. Bis er irgendwann nur noch trinkt, um zu trinken. Es ist eine Entscheidung zwischen Leben und Tod, als er sich schließlich in eine Klinik einweisen lässt. Christoph Peters erzählt von der komplizierten Logistik der Abhängigkeit, vom Betrug an den Menschen, die einem am wichtigsten sind, vom Betrug an sich selbst. Und vom langen Weg zurück in ein Leben, das auch nüchtern wert ist, gelebt zu werden.
Der Roman hat autobiografische Züge, ist jedoch in erster Linie der Versuch für den Themenkomplex Sucht eine literarische Form zu finden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Caritas-Suchtberatung statt und ist Teil der Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21.6. mit zahlreichen Veranstaltungen.
Donnerstag, 18. Juni, 18 Uhr im Paul-Ulmschneider-Saal im Torhaus (Gmünder Str. 9 in Aalen)
Tickets gibt es für 10 Euro bzw. ermäßigt mit Spion-Karte für 8 Euro in der Stadtbibliothek Aalen.
Mehr Informationen unter www.aalen-kultur.de
PNr. 252/2026