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Neue Beschilderung macht Kulturdenkmale in Aalen sichtbar

Start in der Innenstadt

Die Stadt Aalen möchte mit einer einheitlichen Beschilderung ihre Kulturdenkmale im öffentlichen Raum sichtbarer machen. In einem ersten Schritt wurden jetzt zehn historische Gebäude in der Innenstadt mit eigens gestalteten Denkmalschildern versehen. Ziel des Projekts ist es, die kulturelle und baugeschichtliche Vielfalt Aalens hervorzuheben und das Bewusstsein für die Bedeutung der teilweise jahrhundertealten Gebäude zu schärfen. Die jetzt ausgeschilderten Gebäude sind alle im Eigentum der Stadt oder der Kirche. Perspektivisch ist vorgesehen, die Ausschilderung sowohl auf Kulturdenkmale im Privateigentum als auch auf die Stadtbezirke auszuweiten.

Auf dem Bild sind v.l.n.r. Oberbürgermeister Frederick Brütting, Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle und Werner Grimm vom Bauhof der Stadt Aalen zu sehen.
v.l.n.r. Oberbürgermeister Frederick Brütting, Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle und Werner Grimm vom Bauhof der Stadt stellen die neue Beschilderung am Torhaus vor. (© Stadt Aalen)

„Unsere Kulturdenkmale sind steinerne Zeugnisse der Stadtgeschichte und prägen das Erscheinungsbild Aalens bis heute. Mit der neuen Beschilderung holen wir diese Geschichte stärker ins Blickfeld“, erläutert Oberbürgermeister Frederick Brütting beim Anbringen der Beschilderung am Spionrathaus. 

Die neuen Schilder werden aus Emaille gefertigt. Sie zeigen das Wappen der Stadt Aalen, benennen das jeweilige Kulturdenkmal und sind mit einem QR-Code ausgestattet. Über diesen gelangen Interessierte direkt auf die städtische Homepage unter www.aalen.de. Dort sind Informationen zur Baugeschichte sowie zur historischen Bedeutung des jeweiligen Denkmals abrufbar. 

Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle betont: „Die Schilder können mit einem Smartphone einfach gescannt werden, das ermöglicht einen unkomplizierten Abruf der Infos – sei es beim Spaziergang durch die Innenstadt, im Rahmen von Stadtführungen oder auch für Schulklassen.“

Mehrere Ämter der Stadtverwaltung waren an der Umsetzung beteiligt, das Bauordnungsamt in seiner Funktion als Untere Denkmalschutzbehörde und das Kultur- und Presseamt. Für die Erläuterungstexte auf der Homepage zeichnet Stadtarchivar Dr. Georg Feuerbach verantwortlich.

In der ersten Umsetzungsphase wurden folgende zehn Kulturdenkmale in der Aalener Innenstadt mit neuen Schildern ausgestattet:

  1. Evangelische Stadtkirche, Alter Kirchplatz 1
  2. Spionrathaus, Reichsstädter Straße 1
  3. Krone/Post bzw. Altes Rathaus, Marktplatz 4
  4. Bürgerspital, Spritzenhausplatz 13
  5. St. Johann-Kirche, Sankt-Johann-Straße 1
  6. Altes Heimat- und Schubartmuseum, Marktplatz 2
  7. Evangelisches Dekanat, Dekanstraße 4
  8. Salvatorkirche, Bohlstraße 5
  9. Schubart-Gymnasium, Rombacher Straße 30
  10. Bohlschule, Friedrichstraße 50

Die neuen Emaille-Schilder ergänzen die bereits bestehende Kupferbeschilderung, die in den 1980er-Jahren auf Initiative des Geschichtsvereins Aalen an Gebäuden und historischen Stätten im Stadtgebiet angebracht wurde. Auch diese Kupfertafeln werden aktuell Zug um Zug aufgearbeitet, sodass sie nach und nach wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlen. 

INFO:

Informationen zu den Kulturdenkmalen der Stadt Aalen sind abrufbar unter:
www.aalen.de/kulturdenkmal

PNr. 104/2026

© Stadt Aalen, 26.02.2026