Die Schülerchöre des KGW und des Árpád-Gymnasiums aus Tatabánya geben Begegnungskonzerte in Aalen
Die musikalische Freundschaft zwischen dem Kammerchor des Kopernikus-Gymnasiums-Wasseralfingen und dem Schülerchor des Árpád Gymnasiums aus Aalens ungarischer Partnerstadt Tatabánya erreicht ihren Höhepunkt. Nachdem die beiden Chöre in 2025 erstmals aufeinandertrafen und erfolgreich gemeinsame Konzerte in Ungarn gaben, begeisterten sie beim diesjährigen Gegenbesuch nun auch das Aalener Publikum.
Für die beiden Auftritte in Aalen hatten die Chorleitungen Zsuzsanna Szeimann (Árpád-Gymnasium) und Thomas Baur (KGW) zwei unterschiedliche Programme ausgearbeitet. Bei dem ersten Auftritt am 8. März in der Aalener Salvatorkirche gaben die Chöre ein geistliches Programm vor fast 400 begeisterten Gästen. Das zweite Konzert mit weltlichem Programm fand am 10. März im KUBAA statt.
Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle begrüßte die Chöre zu Beginn des Konzerts im KUBAA und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. „Eine neue Freundschaft aufzubauen und den Mut zu haben, Reisen zu organisieren, um zwei so große Chöre zueinander zu bringen, verdient großen Respekt und Anerkennung“, so Steidle gegenüber den Jugendlichen und ihren Lehrkräften. Er betonte die Bedeutung des Austauschs junger Menschen für eine Welt, in der man offen aufeinander zugeht. „Musik kennt keine Grenzen. Keine Hürden. Und keinen Rang. Sie vereint Musizierende und Publikum gleichermaßen in ihrer Schönheit.“ Auch das Konzert im Veranstaltungssaal des KUBAA war mit fast 250 Besuchern ein voller Erfolg.
Das Programm im Aalener Kulturbahnhof war beeindruckend vielfältig. Auftakt machte das Kammerorchester des Kopernikus-Gymnasiums mit Stücken von Händel, Albioni, Grieg und Goltermann. Nach modernen Stücken wie Pulse von Robert T. Gibson oder Viva La Vida von Coldplay, die der Kammerchor des KGW vortrug oder dem Tennesse Ernie Ford der Sixteen tons und ungarischen Volksliedern vom Chor des Árpád-Gymasiums, brillierten beide Chöre gemeinsam in Hugo Distlers „Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser“ und dem ungarischen Stück „Dana-Dana“ von Lajos Bardos.
Das Finale des Konzerts ist nicht das Finale der Freundschaft. „Durch den Austausch und die Zusammenarbeit sind unter den Jugendlichen und auch zwischen uns Lehrkräften im letzten Jahr richtige Freundschaften entstanden, auf denen wir aufbauen werden“, so die beiden Chorleitungen einstimmig. Aalen freut sich auf ein Wiedersehen!
PNr. 158/2026