Schule in Antakya freut sich über Pausenhofspiele

Schüler der Karl-Kessler-Schule haben für syrische Flüchtlingskinder gespendet und gebastelt: Paket ist in Partnerstadt angekommen

Karl Kessler Schule schickt ein Paket an Antakya
In einem großen Paket haben die Schüler der 7b der Karl-Kessler-Schule Pausenhofspiele an die syrischen Flüchtlingskinder in Antakya geschickt. (© Privat)

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b der Karl-Kessler-Schule (KKS) haben sich für die syrischen Flüchtlingskinder in Antakya engagiert. Inspiriert durch die Ausstellung „Kriegskinder“ in der Wasseralfinger Schule wurde die Klasse vor Weihnachten aktiv. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse berichten: „Wir Kinder waren von den Bildern der Ausstellung emotional sehr berührt. Im Unterrichtsgespräch mit unserer Lehrerin Frau Gold haben wir versucht, das Gesehene zu verarbeiten. Wir haben in der Zwischenzeit für die Flüchtlingskinder in unserer türkischen Partnerstadt Antakya Pausenhofspiele selbst hergestellt. Durch Kuchenverkauf  konnten wir 25 Bälle, Ballpumpen und Leibchen kaufen. Damit die Kinder aus Syrien in der Türkei uns verstehen haben wir Fotos für sie gemacht und Bilder gemalt.“

Nachdem sich die KKS 2018 nach der Ausstellung mit 800 Euro an der Spendenaktion für die Schule in Aalens Partnerstadt beteiligt hatte, folgte nun der nächste Teil der Unterstützung für die Flüchtlingskinder. Sie schickten mithilfe der Stadtverwaltung ein Paket auf die Reise in die Türkei.  „Wir hoffen, dass die Kinder Freude mit den Spielsachen haben und ihre schrecklichen Erinnerungen etwas vergessen können“, erklären die KKS-Schüler. OB Thilo Rentschler ist erfreut über das Engagement der Schülerinnen und Schüler. „Die Ausstellung konnte das Leid der Kinder vermitteln. Das soziale Engagement der Klasse 7b ist vorbildlich“, sagte er.

© Stadt Aalen, 08.02.2019