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Städtebauliche Entwürfe zur Umgestaltung des Hallenbad- und Gaskesselareals präsentiert

Spannende architektonische Ideen standen im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik am 19. März. Fünf renommierte Planungsbüros haben Entwürfe für die Entwicklung des Geländes des ehemaligen Aalener Hallenbads sowie des angrenzenden Gaskesselareals erstellt.

Auf dem Bild ist der Siegerentwurf für die Umgestaltung des Hallenbad- und Gaskesselareals zu sehen.
Siegerentwurf für die Umgestaltung des Hallenbad- und Gaskesselareals (© h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH)

Seit der Eröffnung des neuen Hirschbachbads im November 2025 und der Schließung des alten Hallenbads ist es ruhig geworden auf dem Areal zwischen Bleichgartenstraße und Max-Eyth-Straße. Doch das soll sich bald ändern. Auf der frei gewordenen Fläche soll ein hochwertiges, modernes Wohnquartier in innenstadtnaher Lage entstehen. „Die Nachfrage nach Wohnungen, besonders in innenstadtnahen Lagen, ist weiter hoch. Umso wichtiger ist es, dass auf dem Hallenbad-Areal viele neue Wohnungen – und vor allem zu erschwinglichen Mieten entstehen“, sagt Oberbürgermeister Frederick Brütting. Das neue Quartier stelle für die Stadt einen bedeutenden Schritt in der Stadtentwicklung dar und sei insgesamt ein großer Gewinn für Aalen. 

Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle ergänzt: „Mit diesem Projekt schaffen wir nicht nur neuen Wohnraum, sondern ein lebendiges Stück Stadt: Zentral gelegen, gut angebunden und mit hoher Lebensqualität für unterschiedliche Generationen.“
 

Mehrfachbeauftragung durchgeführt

Um eine städtebaulich hochwertige Lösung zu finden, führte die Investorin Ten Brinke auf eigene Kosten eine sogenannte Mehrfachbeauftragung mit fünf renommierten Architekturbüros durch. 

Über die eingereichten Entwürfe entschied eine Jury, der neben Oberbürgermeister Frederick Brütting und Erstem Bürgermeister Wolfgang Steidle unter anderem der Architekt und Stadtplaner Mathias Hähnig (Büro Hähnig Gemmeke), die Stadtplanerin Petra Zeese (FPZ Zeese Architektur + Stadtplanung) sowie die Landschaftsarchitektin Prof. Cornelia Bott (Planungsgruppe Landschaft und Raum angehörten. Ergänzt wurde das Preisgericht durch Vertreter der Investorin Ten Brinke, aller Fraktionen des Aalener Gemeinderats, Fachexperten der Stadtverwaltung sowie des Beirats für Menschen mit Behinderungen.

Siegerentwurf

Besonders überzeugt hat die Jury der Beitrag des Büros h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH aus Stuttgart. Das Konzept sieht fünf kompakte Einzelgebäude vor, die sich wie selbstverständlich in das Gelände einfügen und attraktive Blickbeziehungen – insbesondere in Richtung Innenstadt – ermöglichen.

Im Zentrum des Quartiers entsteht ein gemeinsamer Wohnhof, der als Quartiersplatz eine identitätsstiftende Mitte bildet. Die Gebäude orientieren sich mit ihren Eingängen zu diesem Platz, wodurch ein lebendiger Treffpunkt für das neue Quartier entsteht. Bestehende Bäume werden weitgehend erhalten und die vorhandene Topografie unter anderem für großzügige Fahrradabstellräume genutzt. Auch Aspekte wie Barrierefreiheit, wirtschaftliche Bauweise und gute Abstände zur Nachbarbebauung wurden im Entwurf überzeugend gelöst.

Ausstellung der Entwürfe

Alle Beiträge werden der Öffentlichkeit ab Freitag, 20. März 2026, bis Freitag, 24. April 2026 zunächst kompakt vor den beiden Sitzungssälen und anschließend in der Galerie im 1. Obergeschoss des Aalener Rathauses, Marktplatz 30, präsentiert. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

PNr. 155/2026

© Stadt Aalen, 19.03.2026