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Schubart-Abiturpreis 2026 geht an drei Aalener Abiturientinnen

Oberbürgermeister Frederick Brütting hat die drei jahrgangsbesten Schülerinnen der Aalener Gymnasien mit dem Schubart-Abiturpreis ausgezeichnet. Bei einem Gespräch im Rathaus würdigte er nicht nur die herausragenden schulischen Leistungen der Preisträgerinnen, sondern erinnerte auch an die Bedeutung Christian Friedrich Daniel Schubarts für Aalen.

Auf dem Bidl sind OB Frederick Brütting neben den zwei anwesenden Preisträgerinnen Isabella Ramaldes Rodrigues und Clara Münz (v. l.) und den Schulleitern der jeweiligen Gymnasien Dr. Christoph Hatscher (Theodor-Heuss-Gymnasium), Christiane Dittmann (Schubart-Gymnasium) und Michael Schellhammer (Kopernikus-Gymnasium) zu sehen.
Die Büste des Namensgebers durfte beim Erinnerungsfoto nicht fehlen: OB Frederick Brütting neben den zwei anwesenden Preisträgerinnen Isabella Ramaldes Rodrigues und Clara Münz (v. l.) und den Schulleitern der jeweiligen Gymnasien Dr. Christoph Hatscher (Theodor-Heuss-Gymnasium), Christiane Dittmann (Schubart-Gymnasium) und Michael Schellhammer (Kopernikus-Gymnasium). (© Stadt Aalen)

Der Schubart-Abiturpreis 2026 geht an Clara Münz vom Theodor-Heuss-Gymnasium, Hanna Meiser vom Schubart-Gymnasium und Isabella Ramaldes Rodrigues vom Kopernikus-Gymnasium Wasseralfingen. Oberbürgermeister Frederick Brütting überreichte den Abiturientinnen bei einem lockeren Gespräch im Aalener Rathaus ihre Urkunden und gratulierte ihnen zu ihren ausgezeichneten Leistungen. 

Seit 2015 vergibt die Stadt Aalen den Schubart-Abiturpreis an die jahrgangsbesten Schülerinnen und Schüler der drei Aalener Gymnasien. Entscheidend ist der Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch, Gemeinschaftskunde, Geografie sowie Musik oder Kunst. Die Auswahl orientiert sich am vielfältigen Wirken Christian Friedrich Daniel Schubarts als Dichter, Musiker, Denker und politischer Publizist. 

Oberbürgermeister Frederick Brütting bezeichnete Schubart als den „ersten politischen Journalisten“ und hob dessen besondere Bedeutung für die Stadt Aalen hervor. Schubart habe sich mit Zivilcourage, klarer Haltung und kritischem Denken gegen staatliche Willkür und für politische Freiheit eingesetzt. 

Der Schubart-Abiturpreis solle dazu anregen, sich an Schubarts Mut, Haltung und kritischem Geist ein Beispiel zu nehmen. Gleichzeitig würdige die Auszeichnung nicht nur die Leistungen der drei Preisträgerinnen. Die hervorragenden Ergebnisse sprächen ebenso für die Arbeit der Schulen und ihrer Lehrkräfte, betonte Brütting.

Als Anerkennung erhielten die Abiturientinnen jeweils eine Urkunde, ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro sowie zwei signierte Bücher: den Roman „Innerstädtischer Tod“ des Schubart-Literaturpreisträgers Christoph Peters und den Roman „Tunnel“ der Schubart-Literaturförderpreisträgerin Grit Krüger. 

PNr. 467/2026

© Stadt Aalen, 16.07.2026