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„Sichtbarkeit“ beim Weltflüchtlingstag am Gaulbad: Begegnung und Austausch trotz Sommerhitze

Rund 150 Besucherinnen und Besucher kamen zu der gemeinsamen Aktion von der Stadt Aalen und dem Diakonieverband Ostalb. Unter dem Motto „Sichtbarkeit“ standen Begegnung, Gespräche und die Vielfalt der Menschen in Aalen im Mittelpunkt.

Auf dem Bild ist zu sehen, wie Bürgermeister Schwarzendorfer die Gäste bei der Aktion ?Sichtbarkeit? zum Weltflüchtlingstag begrüßt
Bürgermeister Schwarzendorfer begrüßt die Gäste bei der Aktion ?Sichtbarkeit? zum Weltflüchtlingstag (© Stadt Aalen)

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Bernd Schwarzendorfer und Diakonie-Geschäftsführerin Amelie Matzik. Schwarzendorfer betonte, wie wichtig es sei, die Stärken und Ressourcen geflüchteter Menschen sichtbar zu machen und dankte allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten. Matzik hob die seit drei Jahren bestehende Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und dem Diakonieverband hervor und unterstrich die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit im Bereich Flucht und Integration.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen und einer späteren Unwetterwarnung nutzten zahlreiche Menschen die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Viele Besucherinnen und Besucher blieben über längere Zeit vor Ort und genossen die besondere Atmosphäre am Gaulbad, das für Klein und Groß zugleich eine willkommene Möglichkeit zur Abkühlung bot.

Für abwechslungsreiche Begegnungen sorgten zahlreiche Mitmach- und Kreativangebote. Schülerinnen und Schüler der UNESCO-AG des Theodor-Heuss-Gymnasiums gestalteten gemeinsam mit Interessierten  einen „bunten Blumenstrauß voll Miteinander“ und verkauften Waffeln gegen Spenden. Das Café International lud mit „Lemonade without Borders“ zum Austausch ein. Eis, Obst und weitere Erfrischungen trugen zur sommerlichen Stimmung bei.

An den „Schwätzbänkle“ entstanden wertvolle Gespräche über ehrenamtliches Engagement, Integration und politische Teilhabe. Das Erzählzelt von Omas und Eltern gegen Rechts bot Raum zum Zuhören und Erzählen. Das Landratsamt Ostalbkreis informierte über das Projekt „Mind-Spring“, das die psychische Gesundheit geflüchteter Menschen in den Blick nimmt. Außerdem konnte die Fotoausstellung ukrainischer Frauen „Mit zerbrochenem Herzen in das neue Leben“ besichtigt werden.

Besonderen Besuch erhielt die Veranstaltung von der Gruppe „Peacewalk“, deren Pilgerinnen und Pilger sich für die Gastfreundschaft in Aalen bedankten und die Bedeutung von Frieden und Verständigung hervorhoben.

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie vielfältige Begegnungen, kreative Angebote und persönliche Gespräche dazu beitragen können, Verständnis füreinander zu fördern und neue Perspektiven zu eröffnen. 
 

PNr. 404/2026

© Stadt Aalen, 24.06.2026