Am Samstag, 4. Juli, wurden 20 Menschen aus Aalen und dem Ostalbkreis in dem jährlich stattfindenden Festakt im Aalener Rathaus eingebürgert.
„Und selbst wenn die großen Fragen der Identität an manchen Tagen wieder aufkommen: Ab heute sind Sie offiziell Ostälbler und Ostälblerinnen und wir freuen uns schon sehr darauf, wie Sie sich mit Ihren Fähigkeiten und Ihrer Persönlichkeit, natürlich auch gerne im Ehrenamt, in unseren Gemeinden einbringen. Denn davon lebt unsere Stadt!“ Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Frederick Brütting die Einbürgerungsfeier, zu der sich am vergangenen Samstag im Foyer des Aalener Rathauses neben Landrat Dr. Joachim Bläse knapp 100 geladene Gäste und Angehörige einfanden, darunter Mitglieder des Gemeinderates und des Ausschusses für Integration der Stadt Aalen.
Ihre Einbürgerung feierten 18 Erwachsene und zwei Minderjährige aus 14 verschiedenen Ländern: aus Afghanistan, Brasilien, China/Hong Kong, Griechenland, Indien, Kolumbien, Kosovo, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien, Thailand, Türkei, Ukraine und Ungarn. Die Neu-Eingebürgerten sind seit drei bis 40 Jahren in Deutschland.
Landrat Dr. Joachim Bläse begrüßte die Anwesenden ebenfalls und erklärte, dass ihm beim Unterschreiben der Urkunden jedes Mal aufs Neue bewusst werde, welchen großen Schritt die Einzubürgernden gingen. Im Anschluss nahm Uta Girrulat, Geschäftsbereichsleiterin für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Ostalbkreis, den Einzubürgernden das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung ab.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier durch den Schüler Ilja Petri, der seine Stücke am Klavier auswendig und bravourös spielte und damit zu einer stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.
Die Einbürgerungsfeier ist eine Veranstaltung des Landratsamtes Ostalbkreis und wird jedes Jahr von der Stadt Aalen koordiniert und ausgerichtet. Seit einigen Jahren findet die Einbürgerungsfeier im Rahmen des Internationalen Fests statt, welches im Anschluss an die Feier auf dem Rathausvorplatz eröffnet wurde.
PNr. 449/2026