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Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen

Für Sie da:
Brigitte Seibold Tel: 07361 52-1159
Joachim Wagenblast Tel: 07361 52-1108
Stadt Aalen
Kulturamt
Marktplatz 30
73430 Aalen
E-Mail: kulturamt@aalen.de
Öffnungszeiten Montag, 8.30 bis 11.45 Uhr und 14 bis 16 Uhr
Dienstag, 8.30 bis 11.45 Uhr
Mittwoch, 8.30 bis 11.45 Uhr
Donnerstag, 8.30 bis 11.45 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Freitag, 8.30 bis 12 Uhr
sowie nach Vereinbarung

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Freiheitliches und aufklärerisches Denken
Der Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen trägt den Namen eines Mannes, der sich in der Geschichte des deutschen Geistes einen Ehrenplatz erwarb durch sein unerschrockenes Eintreten für die Freiheit des Bürgers und durch die Tragik einer zehnjährigen Festungshaft, mit der er für seinen Mut zu büßen hatte. Der Preis trägt zugleich den Namen einer ehemaligen freien Reichsstadt, deren innere Ordnung auf bürgerschaftliche Gesinnung und bürgerliche Freiheit gegründet war. Aus beidem ergibt sich die Bestimmung des Literaturpreises, den Schubarts Heimatstadt im Jahre 1955 zum ehrenden Andenken an den Dichter, Komponisten und ersten deutschen Journalisten gestiftet hat. Der Preis wollte ursprünglich neben eigentlichen Werken über Schubart auch literarische oder wissenschaftliche Arbeiten fördern, die der „Kräftigung des bürgerlichen Selbstverständnisses“ dienen und einer öffentlichen Auszeichnung würdig sind.
Durch die Änderungen des Statuts in den letzten zwei Jahrzehnten wurden die Grenzen der für den Preis in Frage kommenden Werke dann weiter gefasst. Der Preis kann an Personen verliehen werden, deren literarische Leistung in der Tradition des freiheitlichen und aufklärerischen Denkens von Christian Friedrich Daniel Schubart steht.
Derzeit ist der Preis mit 12 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre jeweils um den Geburtstag von Christian Friedrich Daniel Schubart vergeben.
Die Jury setzt sich derzeit wie folgt zusammen: Irene Ferchl (Interimsvorsitzende), Dr. Peter Kastner, Dr. Hans Kilb, Dr. Michael Kienzle und Irene Nießen.
Dem Preisgericht gehört der aktuelle Preisträger an, bis ein neuer gekürt ist. Außerdem sitzen darin fünf weitere Personen des geistigen und kulturellen Lebens. Die Amtszeit des Gremiums beträgt vier Jahre, der Gemeinderat kann sie um weitere vier Jahre verlängern.

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Oberbürgermeister Martin Gerlach überreicht den Preis an Peter Schneider |
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Preisträger für seine autobiographische Erzählung „Rebellion und Wahn. Mein ’68“ sowie sein literarisches Gesamtwerk ist im Jahre 2009 Peter Schneider. Der Preis wurde in einer Matinee am Sonntag, 22. März 2009 im Aalener Rathaus überreicht.
Schubart-Literaturförderpreis
Im Wechsel mit dem Schubart-Literaturpreis wird ab 2009 der Schubart-Literaturförderpreis vergeben, sodass jährlich eine Preisverleihung stattfindet. Dieser Preis ist mit 5 000 Euro dotiert und soll von Sponsoren finanziert werden. |
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