Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft

5.600 Studierende fühlen sich wohl in Aalen

Seit Jahren ist die Hochschule Aalen eine der forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaft en in Baden-Württemberg. Steigende Studierendenzahlen (von 32 im Jahr 1963 bis aktuell rund 5.600), ein erfolgreicher Know-how-Transfer mit der Wirtschaft und ein stetig wachsender Campus zeigen die enorme Entwicklung der Hochschule Aalen und ihre Bedeutung für die Region. Und darüber hinaus. Das macht nicht nur die weltweite Vernetzung mit inzwischen über 90 Kooperationspartnern deutlich, sondern auch die über 400 Studierenden, die in Aalen ein Auslandssemester oder ein Auslandsstudium absolvieren.

Studenten auf dem Burren
Studenten auf dem Burren (© Stadt Aalen)

Forschungsstärke, Weitblick, innovative Bildungsmodelle, enge Verzahnung mit der
Industrie und regional sowie international ausgerichtete Netzwerke: Die Hochschule Aalen ist gut aufgestellt und arbeitet auf einem festen Fundament. In engem Austausch mit den regionalen Unternehmen wurden und werden Studieninhalte und -modelle geschaffen, die auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet sind.

Nicht nur an den Studierendenzahlen und der Anzahl der Studienangebote zeigt sich die Entwicklung der vergangenen fünf Jahrzehnte: Dass die Hochschule sich auch in den nächsten 50 Jahren weiter stark in und für die Region macht, zeigen die beiden Campus-Teile Beethovenstraße und Burren: 2006 werden die Neubauten der Fakultäten Elektronik / Informatik sowie Optik und Mechatronik gemeinsam mit der neuen Bibliothek und den Studentenwohnheimen eingeweiht. 2010 folgt die neue Cafeteria auf dem Burren, 2011 der Neubau Augenoptik / Hörakustik und 2014 stehen das neue Innovationszentrum auf dem Burren sowie das Aula-/ Hörsaalgebäude in der Beethovenstraße.

Die Hochschule vereint seit jeher Tradition und Innovation. In der Region der Talente und Patente Ostwürttemberg ist sie seit 50 Jahren ein persönlicher und verlässlicher Partner – für ihre Studierenden, Professoren, Mitarbeiter, für die Stadt, die Region, internationale Partner, die Wirtschaft und Verbände. Alle gemeinsam haben eine fundierte und fruchtbare Grundlage geschaffen, bewährt und prägend auch die
nächsten 50 Jahre erfolgreich zu gestalten.

Entwicklung der Hochschule

1963 startete der Vorlesungsbetrieb an der Staatlichen Ingenieurschule Aalen. Gegründet wurde die heutige Hochschule Aalen 1962. Dass es überhaupt dazu kam und die Hochschule 2013 ihr 50-jähriges Bestehen feiern konnte, verdankt sie vor allem zwei Personen: dem damaligen Oberbürgermeister der Stadt Aalen, Dr. Karl Schübel, und Dr. Anton Huber, MdL, dem Landrat des damaligen Landkreises Aalen. Beide setzten sich in der ersten Phase des deutschen Nachkriegs-Wirtschaftswunders gemeinsam und vehement dafür ein, dass Aalen zum Standort einer Staatlichen Ingenieurschule wird. Insgesamt zehn Jahre verfolgten sie dieses Ziel mit großem Engagement auf allen lokal- und landespolitischen Ebenen.

Bereits 1953 schlug Landrat Dr. Anton Huber (nach ihm ist die Straße zum Burren benannt) dem Kultusministerium vor, in Aalen eine »Höhere Fachschule« zur Ausbildung von Ingenieuren einzurichten. Ins selbe Horn bläst 1956 der Bundestagsabgeordnete Dr. Rudolf Vogel und schlägt dem Kultusminister Dr. Wilhelm Simpfendörfer vor, in Aalen eine Ingenieurschule aufzubauen. 1957 entscheidet sich die Landesregierung zunächst für Ulm als Sitz der Ingenieurschule. Es dauert noch weitere fünf Jahre, bis sich am 8. Februar 1962 der Landtag für die Einrichtung einer Ingenieurschule in Aalen entscheidet, die denn auch gleich am 1. Oktober 1962 als »Staatliche Ingenieurschule Aalen« gegründet wird. Erster Rektor ist Prof. Dr. Ernst Raub.

1963 geht es richtig los: Im Januar wird die schon seit 1957 in Schwäbisch Gmünd bestehende Ingenieurabteilung für Metallveredelung und Werkstoffkunde der Aalener Ingenieurschule angegliedert.

Am 1. April 1963 weiht der damalige Kultusminister Dr. Gerhard Storz die Ingenieurschule offiziell ein. Die Vorlesungen starten im Interimsgebäude (»Baracken«) auf dem Galgenberg und in Schwäbisch Gmünd. Maschinenbau und Oberflächentechnik sind die ersten Fachbereiche. Dass dies  nur eine Übergangslösung war, stand bereits bei der Gründung fest. Und so starteten am 1. Oktober 1965 die Bauarbeiten für den Behnischbau in der Beethovenstraße. Zwei Jahre später, am 26. Oktober 1967, wurde Richtfest gefeiert. Kurz vor Weihnachten 1968 zog die Ingenieurschule vom Galgenberg in den Neubau. Zum Sommersemester 1969 nehmen dann neben dem Maschinenbau, der Oberflächentechnik, der Feinwerktechnik (Mechatronik) und der Fertigungstechnik die Studiengänge Elektronik und Chemie den Vorlesungsbetrieb auf.

Vieles tut sich in den folgenden Jahren: Die Ingenieurschule wird 1971 zur Fachhochschule, 1997 zur Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft. Seit 2010 gibt es die Gattung Fachhochschulen in Baden-Württemberg nicht mehr, das Land benannte sie um in »Hochschulen für Angewandte Wissenschaften«.

Aus den anfangs fünf Diplom-Studiengängen sind inzwischen 14 Bachelor-Studiengänge mit insgesamt 13 Vertiefungen sowie drei berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge geworden. Dazu kamen seit 2001 17 Master-Studiengänge, davon vier berufsbegleitend. Die Hochschule erweist sich bei der Einrichtung neuer Studienangebote stets als starker Partner der Region und der Wirtschaft: Immer mehr junge Leute wollen studieren. In engem Austausch mit den regionalen Unternehmen wurden Studieninhalte und -modelle geschaffen, die auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet sind.

Nicht nur an den Studierendenzahlen und der Anzahl der Studienangebote zeigt sich die Entwicklung der vergangenen fünf Jahrzehnte: Dass die Hochschule sich auch in den nächsten 50 Jahren weiter stark in und für die Region macht, zeigen die beiden Campus-Teile Beethovenstraße und Burren: Anfang der neunziger Jahre werden auf dem Campus-Teil Beethovenstraße die Gießerei, das Roboterlabor und das Chemikalienlager neu gebaut. 2006 werden die Neubauten der Fakultäten Elektronik / Informatik sowie Optik und Mechatronik gemeinsam mit der neuen Bibliothek und den Studentenwohnheimen eingeweiht. 2010 folgt die neue Cafeteria auf dem Burren, 2011 der Neubau Augenoptik / Hörakustik und 2014 stehen das neue Innovationszentrum auf dem Burren sowie das Aula-/ Hörsaalgebäude in der
Beethovenstraße.

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