Hochschule Aalen - Technik und Wirtschaft

5.600 Studierende fühlen sich wohl in Aalen

Ob digitale Vernetzung, Gesundheit, Elektromobilität, Erneuerbare Energien, Diversity-Management und interkulturelle Kompetenz, Globalisierung und Freihandel, Photonik oder Robotik: Die Themen der Zukunft bewegen die Hochschule Aalen. Seit Jahren ist die die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Forscherteams tragen bei zur Verbesserung der IT-Sicherheit, bearbeiten Themen aus der Biomedizin zur Krebsforschung, erforschen Supermagneten für Elektromobilität, verlängern die Lebensdauer von Lithiumionen-Akkus in Elektrofahrzeugen, erarbeiten ressourcenschonende Energiekonzepte, treiben autonomes Fahren und Industrie 4.0 voran.

Studenten auf dem Burren
Studenten auf dem Burren (© Stadt Aalen)

Die Hochschule Aalen ist mit rund 5.800 Studierenden eine der größeren Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württembergs und baut auf zwei starke Säulen: Technik und Wirtschaft. Die ehemalige Ingenieurschule ist heute eine global ausgerichtete und praxisorientierte Hochschule mit fünf Fakultäten. Bachelor- und Master-Studiengänge, auch berufsbegleitend, sowie Weiterbildungsangebote garantieren eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Ausbildung.

Als Hochschule für die Region Ostwürttemberg bildet die Hochschule Aalen hochqualifizierte Fachkräfte aus, die die regionalen Unternehmen dringend benötigen. Wichtig ist, dass das Studienangebot an Zukunftsthemen und am Bedarf der Region ausgerichtet wird. Aktuelle Beispiele sind der Studiengang „Internet der Dinge“, der zum Wintersemester 2015/16 am Studienstandort Schwäbisch Gmünd gestartet ist, oder der neue Masterstudiengang „Business Development / Produktmanagement & Start-up-Management“.

Ihre Führungsposition baut die Hochschule Aalen auch in der Lehre stetig aus und hat damit auch bundesweit für Beachtung gesorgt: In CHE-Rankings belegt sie deutschlandweit vordere Plätze. In der aktuellen Ausgabe des größten internationalen benutzerorientierten Hochschulrankings U-Multirank hat die Hochschule Aalen im Fach BWL die höchste Anzahl an A-Platzierungen erreicht, als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften neben sehr renommierten Universitäten wie der WHU – Otto-Beisheim School of Management, der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, der Universität Mannheim und der TU München – und ist damit in der Top 5 deutschlandweit, im Fach Wirtschaftsingenieurwesen sogar in den Top 3.

Die Hochschule Aalen ist zudem eine der zehn Fachhochschulen, die im Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „FH-Impuls“ in den kommenden vier Jahren mit jeweils fünf Millionen Euro gefördert werden. Damit soll die Profilschärfung der Fachhochschulen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung in Kooperation vornehmlich mit dem unternehmerischen Mittelstand unterstützt werden.

In Ostwürttemberg, der Region der Talente und Patente, aber auch international, ist die Hochschule Aalen seit über 50 Jahren ein persönlicher und verlässlicher Partner. Internationale Kooperationen mit 100 Partneruniversitäten sowie Partnerunternehmen in aller Welt bieten eine breite Basis für Praxissemester und Studienaufenthalte im Ausland. Wissenschaftler und Studierende aus aller Herren Länder bereichern den Campus und die Region Tag für Tag. Zehn Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland. Aus 60 verschiedenen Ländern sind sie auf die Ostalb gekommen, um von der Praxisorientierung und den Industriekontakten der Hochschule Aalen zu profitieren.

Die regionale Innovationsfähigkeit stärkt die Hochschule, indem sie in enger Abstimmung mit der Wirtschaft und der Stadt 2014 ein Innovationszentrum auf dem Hochschulcampus eröffnet hat sowie weitere Forschungs- und Kompetenzzentren plant. Auch in der Weiterbildung setzt die Hochschule Aalen Maßstäbe: Unter anderem ist als landesweites Pilotprojekt die Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen gegründet worden, in der seit 2009 auch Meister und Techniker berufsbegleitend studieren können.

Ein wichtiges Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler für ein Studium und für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern. Dafür wurde an der Hochschule explorhino – die Werkstatt junger Forscher an der Hochschule Aalen eingerichtet. Dort werden viele Aktivitäten und Angebote in der Region gebündelt, bei denen vor allem eines im Mittelpunkt steht: Kinder und Jugendliche experimentieren und probieren, um unsere Umwelt besser zu verstehen.

Entwicklung der Hochschule

1963 startete der Vorlesungsbetrieb an der Staatlichen Ingenieurschule Aalen. Gegründet wurde die heutige Hochschule Aalen 1962. Dass es überhaupt dazu kam und die Hochschule 2013 ihr 50-jähriges Bestehen feiern konnte, verdankt sie vor allem zwei Personen: dem damaligen Oberbürgermeister der Stadt Aalen, Dr. Karl Schübel, und Dr. Anton Huber, MdL, dem Landrat des damaligen Landkreises Aalen. Beide setzten sich in der ersten Phase des deutschen Nachkriegs-Wirtschaftswunders gemeinsam und vehement dafür ein, dass Aalen zum Standort einer Staatlichen Ingenieurschule wird. Insgesamt zehn Jahre verfolgten sie dieses Ziel mit großem Engagement auf allen lokal- und landespolitischen Ebenen.

Bereits 1953 schlug Landrat Dr. Anton Huber (nach ihm ist die Straße zum Burren benannt) dem Kultusministerium vor, in Aalen eine »Höhere Fachschule« zur Ausbildung von Ingenieuren einzurichten. Ins selbe Horn bläst 1956 der Bundestagsabgeordnete Dr. Rudolf Vogel und schlägt dem Kultusminister Dr. Wilhelm Simpfendörfer vor, in Aalen eine Ingenieurschule aufzubauen. 1957 entscheidet sich die Landesregierung zunächst für Ulm als Sitz der Ingenieurschule. Es dauert noch weitere fünf Jahre, bis sich am 8. Februar 1962 der Landtag für die Einrichtung einer Ingenieurschule in Aalen entscheidet, die denn auch gleich am 1. Oktober 1962 als »Staatliche Ingenieurschule Aalen« gegründet wird. Erster Rektor ist Prof. Dr. Ernst Raub.

1963 geht es richtig los: Im Januar wird die schon seit 1957 in Schwäbisch Gmünd bestehende Ingenieurabteilung für Metallveredelung und Werkstoffkunde der Aalener Ingenieurschule angegliedert.

Am 1. April 1963 weiht der damalige Kultusminister Dr. Gerhard Storz die Ingenieurschule offiziell ein. Die Vorlesungen starten im Interimsgebäude (»Baracken«) auf dem Galgenberg und in Schwäbisch Gmünd. Maschinenbau und Oberflächentechnik sind die ersten Fachbereiche. Dass dies nur eine Übergangslösung war, stand bereits bei der Gründung fest. Und so starteten am 1. Oktober 1965 die Bauarbeiten für den Behnischbau in der Beethovenstraße. Zwei Jahre später, am 26. Oktober 1967, wurde Richtfest gefeiert. Kurz vor Weihnachten 1968 zog die Ingenieurschule vom Galgenberg in den Neubau. Zum Sommersemester 1969 nehmen dann neben dem Maschinenbau, der Oberflächentechnik, der Feinwerktechnik (Mechatronik) und der Fertigungstechnik die Studiengänge Elektronik und Chemie den Vorlesungsbetrieb auf.

Vieles tut sich in den folgenden Jahren: Die Ingenieurschule wird 1971 zur Fachhochschule, 1997 zur Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft. Seit 2010 gibt es die Gattung Fachhochschulen in Baden-Württemberg nicht mehr, das Land benannte sie um in »Hochschulen für Angewandte Wissenschaften«.

Aus den anfangs fünf Diplom-Studiengängen sind inzwischen 32 Bachelor-Studiengänge mit insgesamt 13 Vertiefungen sowie drei berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge geworden. Dazu kamen seit 2001 32 Master-Studiengänge. Die Hochschule erweist sich bei der Einrichtung neuer Studienangebote stets als starker Partner der Region und der Wirtschaft: Immer mehr junge Leute wollen studieren. In engem Austausch mit den regionalen Unternehmen wurden Studieninhalte und -modelle geschaffen, die auf die Anforderungen der Wirtschaft ausgerichtet sind.

Nicht nur an den Studierendenzahlen und der Anzahl der Studienangebote zeigt sich die Entwicklung der vergangenen fünf Jahrzehnte: Dass die Hochschule sich auch in den nächsten 50 Jahren weiter stark in und für die Region macht, zeigen die beiden Campus-Teile Beethovenstraße und Burren: Anfang der neunziger Jahre werden auf dem Campus-Teil Beethovenstraße die Gießerei, das Roboterlabor und das Chemikalienlager neu gebaut. 2006 werden die Neubauten der Fakultäten Elektronik / Informatik sowie Optik und Mechatronik gemeinsam mit der neuen Bibliothek und den Studentenwohnheimen eingeweiht. 2010 folgt die neue Cafeteria auf dem Burren, 2011 der Neubau Augenoptik / Hörakustik und seit 2014 stehen das neue Innovationszentrum auf dem Burren sowie das Aula-/ Hörsaalgebäude in der
Beethovenstraße. 2018 starten die Bauarbeiten für den neuen Waldcampus mit Gebäuden für die Fakultät Wirtschaftswissenschaften, die Mensa und die Kindertagesstätte.

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