Die Stadt Aalen darf für weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Fairtrade Deutschland e. V. hat die Auszeichnung im Rahmen der Kampagne „Fairtrade-Towns“ erneuert. Damit würdigt der gemeinnützige Verein das Engagement vor Ort für fairen Handel, nachhaltigen Konsum und Bildungsarbeit zu globaler Gerechtigkeit.
„Ich freue mich, dass Aalen Fairtrade-Stadt bleibt. Das verdanken wir den vielen Menschen, die sich hier für fairen Handel und bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen weltweit einsetzen“, sagt Oberbürgermeister Frederick Brütting.
Aalen wurde erstmals im Herbst 2014 als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet und gehört seitdem zum internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns.
Das Engagement für den fairen Handel zeigt sich in Aalen auf vielfältige Weise: Einzelhandelsgeschäfte und gastronomische Betriebe bieten fair gehandelte Produkte an. Eine Steuerungsgruppe aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft koordiniert die Aktivitäten vor Ort. Die Stadt unterstützt im Rahmen ihres Eine-Welt-Engagements Projekte, die sich für gerechtere Handelsstrukturen einsetzen.
Hinzu kommt die Bildungsarbeit: Schulen, Vereine und weitere lokale Akteure beschäftigen sich mit fairem Handel, nachhaltigem Konsum und globaler Gerechtigkeit und vermitteln Wissen über die Zusammenhänge zwischen Handel und Lebensbedingungen weltweit.
Für den Titel müssen Kommunen fünf Kriterien erfüllen: einen Gemeinderatsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels, eine lokale Steuerungsgruppe, das Angebot fair gehandelter Produkte im örtlichen Einzelhandel und in der Gastronomie, Bildungsarbeit und Engagement der Zivilgesellschaft sowie regelmäßige Berichterstattung lokaler Medien über die Fairtrade-Aktivitäten.
PNr. 650/2026