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Aalener Delegation zu Gast beim Bergmannsfest in Tatabánya

Eine Aalener Delegation besuchte am ersten Septemberwochenende das Bergmannsfest in der ungarischen Partnerstadt Tatabánya. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch und die Vorbereitungen für das 40-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft im kommenden Jahr.

Auf dem Bild sind Tatabányas Bürgermeisterin Ilona Szücsné Posztovics (5. v. r.) zusammen mit Bürgermeister Bernd Schwarzendorfer (6. v. r.), Claudia Thebrath, Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins (3. v. r.), Gemeinderat Hartmut Schlipf (1. v. r.), Gemeinderätin Andrea Hatam (4. v. r.) und den Delegationsteilnehmern aus der Ukraine beim Bergmannsfest in Tatabánya zu sehen.
Tatabányas Bürgermeisterin Ilona Szücsné Posztovics (5. v. r.) zusammen mit Bürgermeister Bernd Schwarzendorfer (6. v. r.), Claudia Thebrath, Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins (3. v. r.), Gemeinderat Hartmut Schlipf (1. v. r.), Gemeinderätin Andrea Hatam (4. v. r.) und den Delegationsteilnehmern aus der Ukraine beim Bergmannsfest in Tatabánya. (© Stadt Aalen)

Eine vierköpfige Aalener Delegation war am ersten Septemberwochenende beim Bergmannsfest in der ungarischen Partnerstadt Tatabánya. In Tatabánya wurde von 1897 bis Anfang der 1990er Jahre Kohle abgebaut, woran die Stadt jedes Jahr mit einem großen Bergmannsfest, das gleichzeitig das Stadtfest darstellt, erinnert.

Zum Gedenken an die verstorbenen Bergmänner legte die Delegation zusammen mit Tatabányas Bürgermeisterin Ilona Szücsné Posztovics am Denkmal für die Bergleute eine Blume nieder. Die Aalener Delegation um Bürgermeister Bernd Schwarzendorfer, Claudia Thebrath als neue Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins und den Gemeinderäten Andrea Hatam und Hartmut Schlipf nutzte die Begegnungen in Tatabánya, um Programmpunkte für das 40-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zu besprechen, die seit 1987 zwischen den beiden Städten besteht. Das Jubiläum soll nächstes Jahr sowohl in Tatabánya als auch in Aalen gebührend gefeiert werden.

Das vollgepackte Besuchsprogramm beinhaltete darüber hinaus die Besichtigung des Stadttheaters, den Besuch des Fests der Nationen, der Stadtbibliothek und eines Kindergartens sowie der beeindruckenden Multifunktionshalle für 6.200 Besucherinnen und Besucher.

Beeindruckend war auch die Begegnung mit einer Delegation aus Tiszapéterfalva in der Ukraine. Tiszapéterfalva liegt im Dreiländereck nahe der Grenze zu Rumänien und zu Ungarn, weshalb dort überwiegend Ungarisch gesprochen wird. Von den ursprünglich 20.000 Einwohnern leben kriegsbedingt nur noch 10.000 in der Region. Das habe Auswirkungen auf die Infrastruktur und das soziale Miteinander. Die Zeiten seien schwierig und herausfordernd. Deshalb tue die Unterstützung durch solche Partnerschaften und den Austausch mit Vertretern aus anderen Städten gut, berichtete der dortige Bürgermeister.

Selbstverständlich gab es viele Gelegenheiten, um die Freundschaft zwischen den Städten mit Gesprächen und Begegnungen zwischen den Menschen zu vertiefen. Eine fünfköpfige Delegation unter der Leitung von Bürgermeisterin Ilona Szücsné Posztovics wird auch am kommenden Wochenende bei den Reichsstädter Tagen in Aalen sein und daran anknüpfen.

PNr. 564/2026

© Stadt Aalen, 11.09.2026