Der Beirat von Menschen mit Behinderung hat sich in seiner dritten Sitzung mit der Fortschreibung der Fachplanung zur kommunalen Inklusion befasst. Bei der Sitzung am 14. Oktober im Aalener Rathaus, die Oberbürgermeister Frederick Brütting eröffnete, diskutierten die Mitglieder den Entwurf und brachten ihre Anregungen ein.
Guido Nordhausen, Leiter der Abteilung Soziales im Amt für Soziales, Jugend und Familie, stellte den Entwurf vor. Grundlage ist der „Kommunale Index für Inklusion“ mit seinen zehn Handlungsfeldern – von der frühkindlichen Entwicklung über Schule, Arbeit und Wohnen bis hin zu Mobilität und einer inklusiven Stadtgemeinschaft. Die Planung betrachtet drei Perspektiven: Menschen mit Behinderung, Akteure und Netzwerkpartner sowie die Stadtverwaltung. Für jeden Bereich zeigt sie bereits umgesetzte Maßnahmen und Entwicklungsthemen für die kommenden drei bis fünf Jahre auf.
Die Inhalte wurden auf Stellwänden präsentiert. Knapp eine Stunde lang diskutierten die Beiratsmitglieder die Themen und hielten ihre Anregungen direkt auf den Plakaten fest. Dabei brachten sie ihr Wissen als Expertinnen und Experten in eigener Sache ein. Ihre Hinweise fließen in die weitere Planung ein. Der Beschluss im Gemeinderat ist für Februar 2027 vorgesehen.
Zudem informierte die Verwaltung über Mobilitätsangebote im Stadtgebiet. Um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern, soll eine Übersicht über gewerbliche und ehrenamtliche Angebote bereitgestellt werden. Informationen zu Behindertenparkplätzen und deren Belegung bietet bereits die Geo-App der Stadt. Angaben zu den Aalener Behindertentoiletten werden dort derzeit ergänzt.
Ein weiteres Thema war die Mitwirkung des Beirats an der laufenden Schulentwicklungsplanung. Das Sprecherteam mit Ulrike Weber und Christian Wanner wird sich in der Arbeitsgruppe „Schulische Unterstützungssysteme“ einbringen.
PNr. 680/2026