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Esperanto-Kulturpreis für Jean-Marc Leclercq „JoMo“

Der französische Musiker Jean-Marc Leclercq, bekannt unter dem Künstlernamen „JoMo“, hat am 24. Oktober im Aalener Rathaus den 19. Esperanto-Kulturpreis erhalten. Die FAME-Stiftung und die Stadt Aalen würdigen damit sein langjähriges Engagement für die Plansprache Esperanto und seinen Einsatz für die internationale Verständigung.

Auf dem Bild sind (v. l.): Andreas Emmerich, Vorsitzender der FAME-Stiftung, Franziska Deppisch, stellvertretende Amtsleiterin des Kultur- und Presseamtes der Stadt Aalen, und Preisträger Jean-Marc Leclercq "JoMo" zu sehen.
Bei der Verleihung des 19. Esperanto-Kulturpreises im Aalener Rathaus (v. l.): Andreas Emmerich, Vorsitzender der FAME-Stiftung, Franziska Deppisch, stellvertretende Amtsleiterin des Kultur- und Presseamtes der Stadt Aalen, und Preisträger Jean-Marc Leclercq "JoMo". (© Ulrich Matthias)

Den mit 3.000 Euro dotierten Preis überreichten Franziska Deppisch, stellvertretende Amtsleiterin des Kultur- und Presseamtes der Stadt Aalen, und Andreas Emmerich, Vorsitzender der FAME-Stiftung. Die FAME-Stiftung zur Förderung internationaler Verständigungsmittel vergibt die Auszeichnung gemeinsam mit der Stadt Aalen alle zwei Jahre. Sie würdigt Personen und Institutionen, die sich besonders für die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Sprachen und Kulturen einsetzen.

Jean-Marc Leclercq steht seit 1977 auf der Bühne. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft den Sprachen: Er kennt mehr als 30 Sprachen und spricht zehn davon. Im Jahr 1988 entdeckte er Esperanto und begann, Lieder in der Plansprache zu komponieren und zu singen. Sein Künstlername „JoMo“ leitet sich von der Esperanto-Aussprache seiner Initialen ab.

1999 präsentierte der Musiker bei einem Konzert 22 Lieder in 22 verschiedenen Sprachen. Damit sicherte er sich einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde 2000. Auch bei der Preisverleihung in Aalen zeigte JoMo seine musikalische und sprachliche Vielseitigkeit.

Das Duo Michl & Hansl ergänzte das Programm mit selbst komponierter Musik in schwäbischer Mundart an Gitarre und Kontrabass. Bei einem anschließenden Buffet klang der Abend aus.

Mit ihrer seit 1989 bestehenden Esperantobibliothek ist die Stadt Aalen eng mit der Esperanto-Kultur verbunden. Die international bedeutende Sammlung umfasst derzeit rund 54.000 Medien.

PNr. 682/2026

© Stadt Aalen, 27.10.2026