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Infopult zur Geschichte des Kriegerdenkmals wird enthüllt

Oberbürgermeister Frederick Brütting enthüllt am Mittwoch, 11. November, um 13.30 Uhr ein neues Infopult am Kriegerdenkmal beim St.-Johann-Friedhof. Die Stadt Aalen und der Geschichtsverein Aalen laden alle Interessierten dazu ein. Das Infopult ordnet das Denkmal historisch ein und erläutert dessen Entstehung und Nutzung.

Auf dem Bild sind Beteiligte am ?Heldengedenktag? am Kriegerdenkmal, 13. März 1944 zu sehen.
?Heldengedenktag? am Kriegerdenkmal, 13. März 1944. (© Stadtarchiv Aalen)

Das 1933 errichtete Kriegerdenkmal erinnert an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Aalener Bürger. Zugleich idealisiert es den „Heldentod“ für das Vaterland. Die Nationalsozialisten nutzten es als Kulisse für ihren „Heldengedenktag“. 1954 schuf die Stadt mit dem Mahnmalturm auf der Schillerhöhe einen Gedenkort, der auf Kriegsverherrlichung verzichtet. Sein tägliches abendliches Läuten mahnt zum Erhalt des Friedens.

Vor diesem historischen Hintergrund beauftragte der Gemeinderat die Stadtverwaltung im Mai 2026, das Kriegerdenkmal nicht umfassend zu sanieren, sondern durch ein Infopult historisch einzuordnen. Die Inhalte erarbeitete das Stadtarchiv, die Umsetzung übernahm das Grünflächenamt.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Frederick Brütting erläutert Stadtarchivar Dr. Georg Feuerbach die Geschichte des Kriegerdenkmals und stellt das neue 
Infopult vor.

INFO

Die Enthüllung findet auf dem Vorplatz des St.-Johann-Friedhofs, Sankt-Johann-Straße 3, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung per E-Mail an geschichtsverein@aalen.de oder telefonisch unter 07361 52-1163 wird gebeten.

PNr. 635/2026

© Stadt Aalen, 30.10.2026